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Rezension: In 4 Wochen zum besseren #Job- #Dieter_L_Schmich

#Dieter_L_Schmich ist #Arbeitsmarktexperte und #Jobcoach. Er ist im Auftrag von Bildungseinrichtungen und Unternehmen als Dozent und Trainer tätig. Zudem bietet er Seminare und persönliche Beratungsgespräche zum Thema #Bewerbung, #Karriere und #Work_Life_Balance an.

Sein Buch, das den Untertitel "Durch zeitgemäße Bewerbungsstrategien schneller zum Erfolg" trägt, ist in  vier Abschnitte untergliedert:

Startvorbereitungen
Jobsuche
Vorstellungsgespräche
Bewerbungsmanagement

Dieter L. Schmich macht gleich zu Beginn seines Buches deutlich, dass man heutzutage in Zeitungen den kompletten Stellenmarkt nicht mehr am Frühstückstisch sondieren kann und es auch gestrig ist, am PC die Online-Jobbörse zu sichten, um auf diese Weise einen Gesamtüberblick über alle interessanten Vakanzen zu erhalten. Moderne Recherchetechniken sehen anders aus. Der Autor lässt diesbezüglich die Leser nicht im Ungewissen.

Schmich erörtert, was unter einer zeitgemäßen, beruflichen Einstellung zu verstehen ist und verdeutlicht, dass ein gesundes Selbstbewusstsein bei einem  Arbeitssuchenden angesagt und auch durchaus begründbar sei. Ziel muss es sein, sich einen Job zu suchen, der mehr Lebensenergie einbringt, als man dafür einsetzt.

Man erfährt in der Folge mehr über den sogenannten  "verdeckten Stellenmarkt" und weshalb bestimmte Jobangebote nicht mehr so einfach zu finden sind. Genannt und näher erläutert werden #Rationalisierungsmaßnahmen, #Erfolgsdruck bei Entscheidungen, #Antidiskriminierungsgesetz und #berufliche_Netzwerke.

Der Autor hebt in seinen Erläuterungen u.a. hervor, dass freie Positionen, die über soziale und berufliche Netzwerke besetzt werden können, selten in den #Stellenanzeigen erscheinen. Weshalb #Arbeitgeber trotzdem gezwungen sind  Stellenanzeigen zu schalten, wird auch thematisiert, bevor man sich bewusst machen kann, wie wichtig ein verbessertes Selbstbewusstsein bei der Jobsuche ist.

Zur Sprache gebracht werden die zwei Hauptbestandteile des beruflichen Profils, sprich der fachliche und der charakterliche Teil. Schmich hilft den Lesern mit gedanklichen Anregungen zur wertfreien Stoffsammlung  von Berufserfahrungen. Die entsprechenden Tabellen gilt es auszufüllen, um in der Selbstanalyse festzustellen, was man eigentlich alles kann. Zumeist ist den Bewerbern das nämlich nur teilweise bewusst. Analog geht er bei den Persönlichkeitsmerkmalen vor. Die Ergebnisse gilt es dann neuen potentiellen Arbeitgebern vorzutragen.

Wichtig ist, dass man in Bewerbungen stets den Vorteil des Arbeitgebers im Auge hat und dokumentieren kann,  dass man in der Lage ist, zu diesem entscheidend beizutragen. Wie solche beruflichen Botschaften rasch zu vermitteln sind, wird auch gezeigt. Weiter geht es dann mit Aktivitätsplänen in der Zeit der Jobsuche. Hier muss man sich bewusst machen, dass die größten Erfolge dann entstehen, wenn man eine maximale Aktivitätsintensität auf einen minimalen Zeitraum komprimiert.

Bewerbungsphase sollte man als eine Berufstätigkeit auffassen, in der im Rahmen von festgelegten Tagesstrukturen Bewerbungsaktivitäten diszipliniert eingehalten werden sollten. Nachdem alle Rahmenbedingungen für die Jobsuche erfüllt sind, geht es zum 2. Schritt, der im Buch ebenfalls sehr gut erklärt wird. Dabei muss klar sein, dass je höher die Anzahl der Bewerbungen, umso wahrscheinlicher auch die Chance ist, den Job zu finden, der den eigenen Wunschvorstellungen entspricht.

Die drei Phasen des Ablaufplanes einer zeitgemäßen Bewerbungsstrategie werden ausgiebig dargestellt. Auch hier gibt es wieder Tabellen als sehr nützliches Hilfsmittel, um das umzusetzen, was man im Buch nahe gebracht bekommt. Das Internet  wird in diesem Zusammenhang auch zur Sprache gebracht und es wird deutlich gemacht, dass die Recherchearbeit durchaus 200-300 potentielle Arbeitgeber im angedachten Zeitrahmen ergeben kann.

Verfahrensweisen bei Kurzanfragen über Telefon und Mail und im Direktkontakt werden ausführlich erörtert und es wird darauf hingewiesen, worauf man bei den direkten Begegnungen zu achten hat. Bewerbungen machen nur Sinn, wenn bestimmte Faktoren gegeben sind. Diese werden im Einzelnen genannt.

Anschließend wird die Erstellung von Bewerbungsmappen vorgestellt und auch die Übergabe thematisiert. Sehr gut werden die Leser auf Vorstellungsgespräche vorbereitet und anhand von einzelnen Schritten der Ablauf eines Vorstellungsgespräches aufgezeigt. Aufgelistet sind potentielle Fragen des zukünftigen Arbeitgebers, in die man sich im Vorfeld hinein vertiefen kann. Dabei geht es zunächst um Small Talk, dann konkret um das Unternehmen und das Stellenangebot, den Bildungsweg und den beruflichen Werdegang, die Persönlichkeit, die Führungskompetenz, um Lebensplanung, um die  Freizeit, den Gesprächsabschluss und  um Gehalt  als auch um unebene Lebensläufe.

Es werden aber auch Fragen für den Bewerber aufgelistet, die er am Ende eines Vorstellungsgesprächs stellen kann. Hierbei geht es um die Tätigkeit selbst, das Unternehmen, die Konditionen und sonstige Fragen. Der Punkt Bewerbungsmanagement zum Schluss rundet das vortrefflich geschriebene Buch dann ab. Hier auch liest man, dass es die sozialen und beruflichen Netzwerke sind, die sich praktisch als Lebensversicherung für den unsteten Arbeitsmarkt erweisen.

Eine berufliche Datenbank zu erstellen, ist für die eigene Zukunft Gold wert. Wie man entsprechende Akten für später anlegt, wird auch gezeigt.

Sich auf nichts zu verlassen, außer auf sich selbst und seine Fähigkeiten und zu lernen wie man diese klug vermarktet, wird durch dieses äußerst hilfreiche Buch begreifbar, das dem Leser aufzeigt, dass erfolgreiche Jobsuche letztlich eine Frage des "Wissen wie" ist.

Dieter L. Schmich hilft umfassend dabei, sich gut vorzubereiten und zielführende Strategien erfolgreich umzusetzen.

Sehr empfehlenswert

Helga König



Rezension: #Der_kleine_Taschenoptimist- #Bettina_Lemke-#dtv

Diesen Ratgeber sollte jeder aufmerksam lesen, um locker zu bleiben und auf diese Weise unbeschwerter sein Tagwerk zu beginnen. Bettina Lemke erläutert überzeugend, dass Optimismus sich lohnt, nicht zuletzt weil Optimisten sehr beliebt sind, da sie andere mit ihrer Kreativität und Energie anstecken. 

Optimisten sind resilienter, leiden seltener unter Stress, sind weniger krank und leben zudem länger als Pessimisten. Erfreulicherweise ist Optimismus erlernbar und zwar mittels diverser Techniken und Strategien. 

Die Autorin möchte dazu einladen, dass wir unser Leben selbst in die Hand nehmen und eine optimistische Haltung entwickeln.

Zunächst hat man die Gelegenheit, einen Test zu machen und hier festzustellen, wie optimistisch man eigentlich ist. 

Optimismus hängt von drei Faktoren ab: der genetischen Veranlagung, den Lebensumständen und davon, was der einzelne daraus macht. Möglich ist es beispielsweise eine "Ich-kann-das –Einstellung zu entwickeln" und zu begreifen, dass ein dauerhaftes Gefühl von Hilflosigkeit eine positive Haltung untergräbt und schließlich zu Pessimismus, Hoffnungslosigkeit und Resignation führt. 

Optimismus und Motivation verstärken sich gegenseitig und wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Aus diesem Grund ist es wichtig, herauszufinden, was uns begeistert und damit unsere Motivation weckt. Die Mischung aus Realismus und Zuversicht führt uns zu einer positiven Lebenseinstellung jenseits von Euphorie. 

Merken muss man sich den Satz: "Dem Leben mit wachen Sinnen begegnen, die eigenen Grenzen erkennen und rücksichtsvoll mit sich selbst umgehen!“ 

Gut zu sich selbst muss man sein und für regelmäßige Auszeiten sorgen, denn wer sich müde, gestresst und überfordert fühlt, hat langfristig keine optimistische Grundhaltung. Man lernt eine Vielzahl von magischen Wohlfühlmomenten kennen, lernt auch, sich selbst Anerkennung zu schenken, ja zum Leben zu sagen, darf zudem an einem Anti-Perfektions-Training und an einer energiespendenden Lichtmeditation teilnehmen und erfährt noch andere Strategien, um zu mehr Optimismus zu kommen. 

Zuversicht ist das A und O bei einer optimistischen Grundhaltung. Sich um diese zu bemühen ist die halbe Miete und die andere besteht im Wissen, was uns antreibt. 

Nicht zu vergessen, der Optimist lächelt, während der Pessimist sich darin übt, die Mundwinkel nach unten zu ziehen. http://www.dtv.de/buecher/der_kleine_taschenoptimist_34863.html

Empfehlenswert. 

Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zu dtv und können das Buch dort bestellen.Sie können es aber auch direkt bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.