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Rezension: The Germans- Stil und Ikonen einer Nation- Silke Wichert, Nina Zywietz

Dieser Lifestyle-Bildband befasst sich mit der Stilgeschichte der Deutschen in Sachen Mode, Wohnen, Politik sowie auf Reisen. Neben einer Fülle interessanter Fotos enthält das Buch Texte namhafter Autoren, die sich mit Stilfragen beschäftigen. Den Anfang nimmt dabei Oliver Jahn, der Chefredakteur von AD-Architektural Digest. Er befasst sich in seinem Text mit dem deutschen Wohnzimmer und erzählt hier eine Anekdote aus Albert Einsteins Leben, der sein Sommerhaus nicht mit Bauhausmöbeln einrichten ließ, weil eine solche Einrichtung ihn angeblich an einen Operationssaal erinnerte, sondern mit Möbeln aus seiner Berliner Wohnung.

An dieser Anekdote macht der Autor Alltagsrealität fest, die sich nicht selten anders zeigt, als Architekten, Designer und Berufsästheten einer ganzen Generation sich dies vorstellen. Erwähnt wird eine Umfrage der Werbeagentur Jung von Matt aus dem Jahre 2004, die dokumentiert, was die Deutschen am meisten für ihre Wohnung kaufen. Die Aufzählung der Gegenstände ist sehr erhellend, auch ein wenig niederschmetternd. Selbst die Abgrenzung vom Gängigen erweist sich statistisch als durchschnittlich. Deutsche Gemütlichkeit erinnert noch immer Loriot-Karikaturen.   

Man erfährt Wissenswertes über die internationale Erfolgsgeschichte des "Bauhaus" und wundert sich, weshalb dieser Stil in Deutschland erst seit ein paar Jahren in Mode gekommen ist.

Sehr eloquent ist das Interview mit der Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Barbara Vinken, das den Titel trägt "Warum kleiden sich die Deutschen, wie sie sich kleiden?" Dann liest man über die Anfänge der deutschen Vogue, lernt deutsche Vorzeige-Modelle kennen, unter ihnen auch Veruschka von Lehndorf und Nadja Auermann. Ein Foto von der damals jungen Modemacherin Jil Sander beeindruckt und will an deren erstes Parfum "Jil Sander Woman pur“ erinnern. Wie lange ist das her…?

Linda Horbach berichtet darüber, wie deutsche Frauen einkaufen. Hier liest man, dass es diesen Frauen um Nachhaltigkeit geht und ihnen Qualität wichtig sei. Funktionalität sei ebenfalls von Bedeutung und so wundert es nicht, dass die typisch deutsche Frau am liebsten flache Schuhe trägt.

Deutsche Prominente werden gezeigt, unter ihnen der Schauspieler Daniel Brühl, auch die Maler Gerhard Richter und Neo Rauch. Ein schönes Bild von der Kanzlerin offenbart eine besonders sympathische Seite der deutschen Frau: Mütterliche Fürsorge seit sie sich nicht mehr durch Johanna Harrar in die Irre führen lässt.

Sport ist ein weiteres Thema. Hier gibt der Philosoph Gunter Gebauer ein Interview und man erfährt von der Tennislegende Stan Smith mehr über den ersten Turnschuh aus Leder.

Dann wird die Musik der Deutschen thematisiert und erläutert, weshalb Techno gerade in Deutschland eine Massenbewegung wurde und man hat u.a. Gelegenheit ein Interview aus dem Jahre 2004 mit dem 2015 verstorbenen Musiker James Last zu lesen, der offenbar ein sehr toleranter Mensch war. Auch über die erfolgreichste deutsche Rockband "Scorpions" liest man Wissenswertes und nicht zuletzt über Nena, die mit ihrem Song "99 Luftballons" einst weltweit an der Spitze der Charts stand. 

Schließlich wird noch die Stilsicherheit von Politikern  unter die Lupe genommen und man erfährt von dem Gastronom Boris Radczun Näheres über deutsches Essen und die Deutschen beim Essen. Dies und manch anderes rundet das Bild über die Deutschen ab, von denen ich mir wünschte, sie wären etwas Französischer in ihrem Stilempfinden und nicht so sehr auf Perfektion und Natürlichkeit fixiert.  Das lässt die Deutschen letztlich ziemlich hausbacken erscheinen.  Sei`s drum, auch das verrät  Stilsicherheit.

Empfehlenswert 

Helga König

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Rezension: Was für Lebewesen sind wir? Noam Chomsky Suhrkamp

Der Autor dieses Buches ist der 1928 in den USA geborene emeritierte Professor für Linguistik und Philosophie Noam Chomsky. Er gilt als Begründer der modernen Linguistik und des Weiteren als einer der Gründerväter der Kognitionswissenschaften. Zudem ist er einer der meist gelesenen politischen Denker dieser Welt. 

Suhrkamp bezeichnet das vorliegende Werk als die philosophische Summe von Chomskys Leben, denn er bringt hier erstmals seine großen Themen zusammen und begibt sich auf die Suche nach dem Wesen des Menschen. 

Das Vorwort zu dem sehr komplexen Werk hat Akeel Bilgrami verfasst.

In den vier dann folgenden Kapiteln beantwortet Chomsky die Fragen:

Was ist Sprache? 
Was können wir verstehen? 
Was ist das Gemeinwohl? 
Die Geheimnisse der Natur- Wie tief verborgen?

Im ersten Kapitel geht es dem Autor darum, eigene grundlegende Ideen im Bereich der theoretischen Linguistik und der Kognitationswissenschaft darzulegen. Chomsky zeigt die Fortschritte auf, die in vergangener Zeit erzielt wurden und macht deutlich, dass noch viel getan werden muss. Zudem schreibt er von den Veränderungen der Perspektive, von denen die bedeutsamsten erst im Verlauf der vergangenen 10 Jahre stattfanden. 

Fragen müssen wir uns, was Sprache ist, um uns u.a. den evolutionären Ursprüngen der Sprache nähern zu können. Für Chomsky ist klar, dass wir nur das wissen, was die menschliche Sprache zu denken gestattet. Bei allen schenkt uns Sprache eine kreative Freiheit, die uns freie Entfaltung suchen lässt. 

Wie Chomsky schreibt sei die Sprache nun 2500 Jahre intensiv und produktiv erforscht worden, ohne dass klar beantwortet worden sei, was Sprache eigentlich ist. Der Autor sagt zur Grundeigenschaft der Sprache: "Jede Sprache stellt ein unbegrenztes Spektrum hierarchisch strukturierter Ausdrücke zur Verfügung, die an zwei Schnittstellen interpretiert werden: einer sensomotorischen für die Externalisierung und einer konzeptiuell- intentionalen für geistige Prozesse". 

Die Grundeigenschaft macht eine Berechnungsprozedur möglich. Das hat eine zweifache philosophische Bedeutung, die näher erläutert wird.

Ein sehr anspruchsvolles Buch, das Hintergrundwissen voraussetzt.

Empfehlenswert

Helga König

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Rezension: Es werde Licht- Die Einheit von Geist und Materie in der Quantenphysik- Frido Mann/ Christine Mann- S. Fischer

Die Schulpsychologin Christine Mann ist die Tochter des Physikers Werner Heisenberg. Sie befasst sich seit langer Zeit mit dem Verhältnis von Physik und Theologie. Frido Mann ist der Enkel des Schriftstellers Thomas Mann, Der Psychologe lebt heute als freier Schriftsteller in München.

Das Autorenteam zeigt im Rahmen von sechs hochspannenden Kapiteln, wodurch eine ganzheitliche Sicht der Welt und des Menschen möglich wird. 

Unser heutiges materielles Weltbild sei eine Reaktion einer zu Beginn der Neuzeit einsetzenden Emanzipation aus der jahrhundertelangen kirchlichen Bevormundung unseres Denkens. Sie entstand aufgrund eines idealistischen, vollständig aufklärungs- und naturwissenschaftsfeindlichen theologischen Weltbildes. Heute nun befinden wir uns offenbar erneut an einer Weggabelung aufgrund der Erkenntnisse der Quantenphysik.

Die Autoren möchten in ihrem Werk den durch die Quantenphysik herbeigeführten Umbruch in der Naturwissenschaft und die daraus resultierenden Folgen für unser Denken und Handeln aufzeigen. Sie thematisieren deshalb die weltanschauliche wie auch technische Bedeutung der Quantenphysik in unserer Gesellschaft, um auf diese Weise den offenbar falschen Gegensatz zwischen "Idealismus" und "Materialismus" aufzulösen. 

Das Buch bewegt sich, so die Autoren, auf einer Gratwanderung zwischen empirisch gesicherten naturwissenschaftlichen Fakten, ohne dabei primär eine naturwissenschaftliche Abhandlung zu sein und zudem auf weit greifenden, gedanklichen Schlussfolgerungen mit einer neuen Sicht des Bewusstseins. 

Die Konsequenzen aus dieser neuen Sichtweise kommen zum Schluss zur Sprache.

Dies ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt und dem Leser verdeutlicht, warum als Folge des quantenphysikalischen Denkens eine "organismische Kulturvielfalt" notwendig ist, die möglicherweise endlich den empathischen Menschen hervorzubringen vermag wie auch zu einer Grundhaltung im Zeichen einer ganzheitlichen Verbundenheit des Menschen mit allem Lebendigen anregen soll. 

Sehr empfehlenswert 

Helga König

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Rezension: 33 Gesetze der Strategie- Robert Greene- dtv

Vor vielen Jahren habe ich die Werke "Die 24 Gesetze der Verführung" und "Die 48 Gesetze der Macht" von Robert Greene gelesen und fand beide Bücher überaus empfehlenswert. Die Publikation die "33 Gesetze der Strategie" ist jetzt als Taschenbuch im bei dtv erschienen und hat mich ebenso gefesselt wie die beiden anderen Bücher, weil dieses Werk sehr anschaulich erläutert, wie man Konflikte durch kluge Strategien erfolgreich löst. 

Bei den 33 Gesetzen der Strategie handelt es sich  konkret um 33 strategische Maßnahmen, die bei der Durchführung eines Vorhabens oder zur Verhinderung von Nachteilen eingesetzt werden können.

Die aufgezeigten Maßnahmen werden jeweils zu Beginn im Einzelnen kurz umrissen, dann wird immer sehr gut erläuternd auf die jeweilige Strategie eingegangen. Auf den Seitenrändern der Texte sind zudem Überlegungen von Strategen und Philosophen eingebunden. Jede Maßnahme entspricht einem Symbol, über das man auch aufgeklärt wird und zum Schluss jeder Maßnahmenbeschreibung erfährt man etwas darüber, wer  ihr Garant  ist. 

Dass die Großmeister der Strategie  in der Regel  berühmte Feldherren waren, hat zur Folge, dass wenn  von Strategien die Rede ist, das Wort "Krieg" fällt. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, sondern trotz dieser Tatsache das Buch aufmerksam studieren. 

Man lernt viel zu durchschauen, was nicht nur im Berufsleben nützlich ist. 

Untergliedert sind die 33 strategischen Maßnahmen in 5 Teile 
Der Krieg gegen uns selbst 
Krieg in Organisationen
Defensive Kriegsführung 
Offensive Kriegsführung 
Unkonventionelle (schmutzige) Kriegsführung 

Damit Sie eine Vorstellung davon haben, um welche Maßnahmen es geht, nenne ich an dieser Stelle:
Die Strategie des geistigen Guerillakrieges
Die Strategie der Passivität
Die Strategie des diplomatischen Krieges
Kommunikationsstrategien
Die passiv-aggressive Strategie

Es stimmt, wenn Robert Greene schreibt, dass man seinen Geist stählen muss, um innere Disziplin zu erlangen, zerstörerische Emotionen- wie Angst- in Konflikten darf man nicht zulassen. Sich immer wieder Konflikten zu stellen und schwierige Situationen zu durchstehen, lässt unseren Geist kampferprobter reagieren und Konflikte besser lösen. 

Man muss begreifen, dass es sich nicht lohnt, gegen Dummköpfe zu kämpfen, die uns auch im Alltag attackieren können. Unsere Zeit und Energie hat Grenzen. Man muss lernen, sparsam damit umzugehen. Lernen muss man Panikgefühle zu reduzieren, indem man sich auf einfache Aufgaben konzentriert, denn sie minimieren Angst und die Auswirkungen einer überaktiven Fantasie. 

Alle 33 strategischen Maßnahmen hier im Rahmen der Rezension zu benennen oder gar auf sie einzugehen, ist unmöglich. Immer wieder darin zu lesen oder es sogar griffbereit aufzubewahren, halte ich für wichtig,  nicht zuletzt um strategisches Verhalten zu durchschauen und klug darauf zu reagieren.

Sehr empfehlenswert 

Helga König
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Rezension: Wirtschaftsrecht für dummies- André Niedostadek

Dieses rund 500 Seiten umfassende Werk hat Prof. Dr. André Niedostadek verfasst. Er lehrt Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht an der Hochschule Harz. 

"Für dummies" ist eine umfangreiche Reihe von Sachbüchern im Taschenbuchformat. Der Autor legt mit "Wirtschaftsrecht für dummies" sein 4. Buch in der Serie vor. Untergliedert ist es in 8 umfangreiche Teile. Diesen ist eine sehr gute Einführung vorgeschaltet, die man aufmerksam lesen sollte, um zu begreifen, was das Buch möchte und wie es aufgebaut ist. 

Dem Juraprofessor geht es darum, dass der Leser sich die wichtigsten Teilgebiete des Wirtschaftsrechts erschließen und sich mit juristischer Denk- und Arbeitsweise vertraut machen kann. Niedostadek weist darauf hin, dass sein Werk sich darüber hinaus eignet, vor Prüfungen Eckpunkte des Stoffs zu wiederholen. Generell konzentriere sich das Werk auf das grundlegende Know-how, die wesentlichen Richtlinien. 

Der Autor verwendet eine Reihe von Symbolen, die er in der Einführung gut erläutert. So gibt es u.a. ein Symbol, das ein Schild mit der Aufschrift  "Beispiel" enthält. Man findet es dort, wo anhand kleiner Fallbeispiele abstrakte Regelungen durch diese veranschaulicht werden. Ein anderes Symbol zeigt eine Handgranate. Die damit gekennzeichneten Textpassagen weisen auf Fallstricke im Wirtschaftsrecht hin. 

Aufgebaut ist das Werk in folgende Teile: 

Ihr Einstieg ins Wirtschaftsrecht 
Im Fokus: Das Privatwirtschaftsrecht
Meilenstein des bürgerlichen Rechts 
Kernfragen des Handels- und Gesellschaftsrecht 
Grundzüge des Arbeitsrechts 
Geistiges Eigentum, 
Wettbewerbs- und Kartellrecht 
Außergerichtliche Konfliktlösung, Prozess- und Insolvenzrecht 
Der Top-Ten-Teil 

Diesen Teilen sind insgesamt 24 Kapitel zugeordnet.

In den ersten beiden Kapiteln lernt man sich im Wirtschaftsrecht zurechtzufinden und zu verstehen wie die Rechtsanwendung funktioniert. Es geht u.a. darum, wirtschaftliche Arbeitsfelder zu benennen und zu erfassen, welche Berufsgruppen sich in der Praxis mit Wirtschaftsrecht beschäftigen. Alsdann lernt man wirtschaftsrechtliche Hilfsmittel kennen, mit Gesetzen umzugehen und die Technik der Subsumtion zu begreifen. Erläutert wird der Unterschied zwischen Gutachten- und Urteilsstil. 

In der Folge steht das Wirtschaftsprivatrecht im Fokus. Hier geht es darum, die Rechtsfähigkeit natürlicher und juristischer Personen zu beurteilen, die Bedeutung von Unternehmern, Verbrauchern und Kaufleuten zu erfassen und Gegenstände des Wirtschaftsrechts zu erkennen. Am Beispiel von "ebay" wird gezeigt, wann ein Verhalten unternehmerisch und wann noch privat ist. 

Man erfährt, was ein Schuldverhältnis ist und wie Schuldverhältnisse entstehen und enden und kann sich über die Bedeutung eines Vertrags kundig machen. Es führt zu weit, auf all die Informationen im Buch einzugehen oder auch nur den Inhalt der Zusammenfassungen einzelner Kapitel hier nochmals verkürzt wiederzugeben. Was man wissen muss und was übrigens sehr gut erläutert wird, ist wie man einen Vertrag abschließt, auch wie man ihn anfechtet, von ihm zurücktritt, ihn widerruft und kündigt. 

Man lernt zudem Vertragstypen kennen, auch solche wie den Leasingvertrag und kann sich kundig machen, wie man Probleme im Vertragsrecht löst. Sachenrecht ist ein weiteres Thema. Sich mit dem Eigentumsrecht auseinanderzusetzen, schadet nicht und auch mehr über Unternehmensfinanzierung in Erfahrung zu bringen,  ist für alle wichtig, die ein Unternehmen gründen oder schon führen. 

Die Kernfragen des Handels- und Gesellschaftsrechts lernen Kaufleute bereits in ihrer Ausbildungszeit zu beantworten. Sich hier abermals kundig zu machen, ist sinnvoll. Erlerntes Wissen, was man nicht nutzt, vergisst man leider allzu rasch, selbst bei gutem Gedächtnis. Wer weiß nach Jahren schon noch, wie das Außenverhältnis einer OHG ausschaut? 

Sehr gut sind die Grundzüge des Arbeitsrechts abgehandelt. So liest man zunächst, worin sich das Individualarbeitsrecht und das Kollektivarbeitsrecht unterscheiden, erfährt mehr über die Grundzüge der betrieblichen Mitbestimmung und auch über die Aufgaben und Rechte des Betriebsrats.

Im Kapitel 18 schließlich geht es um geistiges Eigentum, Patent- und Gebrauchsmusterrecht. Das ist insofern spannend, weil man sich hier auch hinsichtlich des Urheberrechts kundig machen kann. Es handelt sich beim Urheberrecht um einen Teil des geistigen Eigentums. Das Recht gilt nicht nur für Kunstschaffende, sondern beispielsweise auch für Sprachwerke, Schriftwerke, Reden und Computerprogramme. So kann ein Urheber darüber bestimmen, ob und wie sein Werk zu veröffentlichen ist. 

Das Urheberrecht erlischt 70 Jahre nach dem Tod. Auch das sollte man wissen und man sollte wissen, dass bei der Verletzung des Urheberrechts Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche drohen.

Zum Schluss lernt man noch zehn Tipps kennen, wie man das Studium des Wirtschaftsrechts vereinfacht.  Solche Tipps muss man sich stets gut merken.

Nach der Lektüre des Werks ist dem Leser klar, dass er einen guten Kauf getätigt hat und auf viele Fragen, die sich im Arbeitsalltag auftun, kluge Antworten findet. Wer weiß schon, was eine "Wortmarke" ist und dass selbst ganze Werbeslogans hierunter fallen?

Alles in allem ein äußerst hilfreiches Werk, das ich gerne weiterempfehle. Wissen, wo etwas steht, was weiterhilft, ist das A und O, wenn es  Probleme zu lösen gilt.

Helga König

Das Buch ist überall im Fachhandel erhältlich

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Rezension: Was wenn alles möglich wäre? Magic Victoria- teNeues

Die Autorin dieses bemerkenswerten Buches ist Magierin. Die studierte Betriebswirtin Magic Victoria hält Vorträge zum Thema "Ideen sind die Magie hinter jedem Erfolg". Näheres zu ihrem Tun kann man ihrer Internetseite www.magicvictoria.de entnehmen. 

Die einzelnen Kapitel des eloquent verfassten Werkes sind aufeinander aufgebaut. Zunächst erfährt man - nach kurzweilig zu lesenden autobiographischen Schilderungen- etwas über die Magie des Anfangens. Goethe auch Hermann Hesse haben sich zu dem Thema geäußert und Magic Victoria weiß ebenfalls zu besagter besonderen Magie Kluges beizusteuern. Sie reflektiert nicht nur dieses Phänomen, sondern stellt zudem den Begriff Realität zur Disposition. Jene sei nicht für alle Menschen auf die gleiche Weise real, denn dies, was man als Realität empfindet, sei abhängig von der Vorprägung, seinen Erfahrungen, seiner aktuellen Stimmung, seinem Alter, dem Umfeld und der Art, wie wir sie interpretieren. 

Es gehe darum, die richtigen Voraussetzungen für unsere kreative Realität zu schaffen. Das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, nimmt zu. So viel ist klar.  Auch dies ist offenbar Magie. 

Magie benötigt u.a. die Präsenz in der Gegenwart und manches andere mehr. Doch es soll nicht zu viel verraten werden. 

Spannend sind alle Kapitel, speziell auch jenes, was das Timing anbelangt. Es gibt übrigens nicht den richtigen Zeitpunkt für einen Beginn, weil es stets der richtige Zeitpunkt ist anzufangen. Das leuchtet ein. 

Interessant fand ich das Kapitel über die Macht er Umgebung. Von sogenannten "Master-Mindgruppen" ist die Rede, deren Teilnehmer über sich hinauswachsen können, indem sie sich gegenseitig herausfordern, Ideen brainstormen und einander helfen. 

Welche Menschen sind gut für uns und sind wir auch gut für andere? 

Magie entsteht, wo Liebe im Spiel ist. Das wissen wir alle.  Auch für die Liebe zu einer Tätigkeit gilt dieses Gesetz. 

Was entspannt uns, tut uns gut? Was setzt Kräfte frei? Was lässt  die Dinge fließen? 

Wie das Buch zeigt, spielt Magie eine große Rolle, wenn wir Unmögliches möglich machen. Es scheint das Wissen um die Dinge des Lebens zu sein, das Betrachten, das Fokussieren, das gelassene Heranziehen, um es zu bestaunen. 

Magie ist dort, wo alles fließen kann......Magie verträgt sich nicht mit Blockaden, nicht mit Zwang, nicht mit Grenzen. Magie ist dort, wo Raum für Traum ist.

Sehr empfehlenswert.

Helga König

Rezension: flachsinn- Ich habe Hirn, ich will hier raus- Gunter Dueck- campus

Der Autor des Buches, vormals Mathematikprofessor und Chief Technology Officer der IBM Deutschland wird vom Campus Verlag als Netzaktivist, Business Angel und Speaker vorgestellt, der sich "unverdrossen" der Weltverbesserung widmet.

Als Mensch, der ähnlich wie der Autor über eine Zweitwohnung im Internet verfügt, habe ich mit viel Neugierde und noch mehr Kopfnicken seine jüngste Publikation gelesen, die sich mit dem Treiben in besagtem Wohngebiet befasst. Nicht nur der Titel "flachsinn" und der Untertitel "Ich habe Hirn, ich will hier raus" deuten auf eine gewisse Komik hin, auch die Buchillustration amüsiert, h`m zumindest jene, die kein Problem mit Selbstironie haben. Das Cover ist ein gutes Beispiel dafür, wie man auf hintersinnige Art Aufmerksamkeit erregen kann.

Die schöne neue Welt bietet "Ablenkung im Sekundentakt. Ein Hirn-Quickie nach dem anderen", schreibt der Autor.  Es sei offenbar das Schrille, Extreme und Exotische, das unsere Aufmerksamkeit besonders errege, so Dueck. Verändert habe uns diese neue Welt dahingehend, dass wir nicht mehr nach Wahrheit suchten, grübelten, forschten, diskutierten und stritten, auch keine Geduld mehr hätten, neue Gedanken sacken und reifen zu lassen, sondern stattdessen bloß noch alles uns Vorgesetzte genießend konsumierten.

Verantwortungslose Aufmerksamkeitsprofis spekulierten und zockten in einer neuen Aufmerksamkeitsökonomie. Diese Profis hypten Neues und Stars nicht grundlos, um sie alsdann wieder nach unten zu ziehen. Dabei seien es die großen Aufmerksamkeitsschwankungen, die zu entsprechendem Rummel führten und die Klientel anlockte, die die Zeche dann zahlte.

All das kalkuliert Flache, Sensationelle, Emotionale, Scharfmachende, Niederziehende, Hetzende, Übertreibende, Lärmende und Verführende zum Zweck der Aufmerksamkeitsverwertung nennt der Autor in seinem Buch "Flachsinn". Den gilt es auszuloten und ihm Sinnstiftendes entgegenzusetzen.

Untergliedert ist das Buch in sechs Abschnitte:

Von früheren Machtwelten zum Aufmerksamkeitsbasar
Du und ich im Netz
Algorithmen berechnen, wer wir sind und was wir wahrnehmen sollen
Netzcommunities, Filterblasen und das Ende des Common Sense
Die Strategien der Aufmerksamkeitsprofis
Befreien wir unsere Aufmerksamkeit

Dueck wartet mit einer Fülle von Informationen auf, die hier kurz zusammenzufassen, ich erst gar nicht versuche. Schon erschreckend, vor Augen geführt zu bekommen, wer alles im Netz um unsere Aufmerksamkeit buhlt... Nicht nur Kapitalmarkthaie und Weltrettungsfanatiker, sondern auch Politiker, Unternehmen, Trolle und Hasser etc., alle lechzen nach Aufmerksamkeit. 

Um uns im "Attracticon", dem Ort, wo die Musik spielt, optimal  nutzen zu können, werden wir aus unserer Gesamtheit der digitalen Spuren berechnet und alles, was wir im Netz unternehmen ausgewertet. Die Analysen dienen  -so viel nur - nicht bloß negativen Zwecken. Immerhin.

Der Flachsinn, der das Netz überflutet, verdecke das Wichtige und Wahre immer intensiver, deshalb benötigen wir nach Ansicht Duecks neue Kompetenzen für das Dasein im Attracticon  Leider verharren die heutigen Autoritäten ungläubig-ratlos im Alten. Indessen entwickelt sich das Neue so rasch, dass uns allen angeraten ist, uns damit auseinanderzusetzen, weil es uns bereits betrifft und nicht erst Nachfolgegenerationen. Delegieren schadet uns in diesem Fall demnach erheblich.

Setzen wir uns also mit dem Sich-interessant-machen auseinander, das im Netz augenscheinlich das A und O für die Vermarktung, auch für die Selbstvermarktung darstellt.

Um hier mehr zu verstehen, erfährt man Wissenswertes über die sogenannte "phatische Kommunikation. Es handelt sich hierbei um die Kommunikation vor der eigentlichen Kommunikation.  In dieser Phase wird die Aufmerksamkeit geweckt.

In Zeiten der Kommunikationssintfluten müssen wir "Attraktionsintelligenz" entwickeln. Worum es dabei geht, erfahren Sie von Dueck ebenso, wie er die Attribute, die Aufmerksamkeit erregen, aufklärend benennt.

Leider wendet sich im "House of Attraction", sprich der Basarwelt im Internet, unsere Aufmerksamkeit tendenziell vom Komplexen ab, deshalb auch müssen wir das, was wir mitteilen möchten,  rasch auf den Punkt bringen. Je besser die Botschaft, umso viraler verbreitet sie sich.

Man liest von Algorithmen, die unsere Daten auswerten und Profile sowie Klickstatistiken erstellen. Alles scheint ermittelbar und immer flachsinniger, weil schlussendlich nur noch Klicks zählen, die am schnellsten über Flachsinniges generiert werden können und damit durch entsprechende Manipulation.

Über negative Umgangsformen im Netz, auch über die Strategien der Aufmerksamkeitsprofis und anderes mehr wird man aufgeklärt und liest dann von einer Intelligenzart, wie schon erwähnt, die man in unserer Zeit erwerben sollte: die Attraktionsintelligenz.

Dabei geht es um die Gabe, andere für sich einzunehmen, sie zu verführen, positive Gefühle auszulösen, zu überzeugen und zu interessieren, aber auch zu erkennen, was wichtig und wertvoll ist und was uns flachsinnig ablenkt.

Nach Meinung Duecks gewinnt die Attraktionsintelligenz seit Netzzeiten an Bedeutung. Die Kompetenz der Aufmerksamkeitsverwendung und –optimierung muss erlernt werden, wenn man entspannt und erfolgreich im  virtuellen "House of Attraction"  agieren  und  bei allem Rummel dort, Sinnstiftendes auf den Weg bringen möchte.

Dueck scheut sich nicht, systemkritisch zu werden und appelliert mit Freiheit verantwortlich umzugehen, denn "Freiheit ist keine Freiheit, Streit zu säen, um Aufmerksamkeit zu ernten. Stiften von Unruhe ist Gift für eine besonnene Balance".

Hirn verpflichte, so der Autor, Verantwortung zu übernehmen. Alle diese Hirnquickies, die Dominanz der Werbung, das Treiben in den Sudelgebieten, das unverantwortliche Zocken mit unserer Aufmerksamkeit tragen nichts zu einem "Empowerment" der Menschheit bei. Der wachsende Flachsinn hintertreibe  jegliches das Verantwortungsbewusstsein.

Um der Ablenkung zu entkommen, müssen wir sie analysieren und erkennen. Genau diesbezüglich gibt  Gunter Dueck Hilfestellung.

Nichts spricht dagegen, das Netz neu zu gestalten, außer unserer Trägheit, sich mit kulturellen Inhalten befassen und sie ins Netz einzubringen. Larmoyanz beseitigt den Flachsinn nicht, wohl aber können intellektuell sinnstiftende Posts, Textbeiträge  und Clips etwas bewegen.

Sehr empfehlenswert

Helga König

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Rezension: Liebe dein Leben und nicht deinen Job- 10 Ratschläge für eine entspannte Haltung- Frank Behrendt- Gütersloher Verlagshaus

Frank Behrendt, der Autor dieses Ratgebers, ist PR- und Kommunikationsfachmann mit intensiven Kontakten zu Medien, Wirtschaft und Politik. Der Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München ist seit vielen Jahren in großen Unternehmen und Agenturen als Top-Manager tätig. Unter anderen arbeitete er bei Universal Music, dem TV-Sender RTL und zuletzt bei der PR-Agentur FischerAppelt.

Muss man seinen Job nicht lieben, wenn man ihn gut machen will? Das fragt man sich vielleicht spontan, wenn man den Titel des Buches liest, der da lautet: "Liebe dein Leben und nicht deinen Job". Nach preußisch-protestantischem Arbeitsethos klingt dieser Satz nicht gerade. Worum geht es tatsächlich? 

Es geht nicht um Ferien rund ums Jahr, auch nicht um einen Lobgesang auf Diogenes in der Tonne, sondern darum, die täglichen Herausforderungen im Job unverkrampft zu meistern. Der vielbeschäftigte Kommunikationsfachmann Frank Behrendt arbeitet rund 60 Stunden in der Woche und hat Strategien entwickelt, dennoch ein tiefenentspannter, grundfröhlicher Mensch zu bleiben. Diese Strategien vermittelt er durch seine Ratschläge kurzweilig und überzeugend den Lesern weiter. 

Seine Vision lautet: Weniger Hektik und Getriebensein, mehr Gelassenheit für alle. 

Für den Autor hat Gelassenheit etwas mit Distanz zu tun. Diese sollte man zu allem, was man unternimmt, aufbauen, um auf diese Weise den Überblick zu bewahren. Es ist die innere Distanz, die uns gelassener werden lässt. Wer sich selbst nicht so wichtig nimmt, kann gelassener seiner Arbeit nachgehen und seine Energie dort besser einbringen, ohne sich zu verausgaben. 

Frank Behrendt verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Südamerika. Dort lernte er eine für uns unübliche Lebenseinstellung kennen, die in dem portugiesischen Begriff "Jeito" zum Ausdruck kommt. Er bedeutet so viel wie "Jetzt komm mal runter; irgendwie bekommen wir das schon hin." 

Es geht also um die Leichtigkeit des Seins, die man unserer  typisch deutschen Stressanfälligkeit und Schwermut entgegensetzen sollte. Den Satz "Die Technik ist dein Freund!"  teile ich und habe gerne die Anmerkungen des Autors hierzu gelesen. Es ist wohl wahr, wer mit Technik clever umgeht, wird rascher mit seinen Aufgaben fertig. Weshalb "cc-Kultur" Zeitverschwendung ist, verdeutlicht Behrendt ebenso wie manch anderen Unsinn im Rahmen des Internetprocedere, auf den man, allein schon einer entspannten Haltung wegen verzichten sollte.

Liest man das Buch aufmerksam, so wird klar, was sich hinter dem zunächst ketzerisch erscheinenden Buchtitel eigentlich verbirgt. Wer gut und zielführend arbeiten möchte, muss dies emotionsunbelastet tun. Wo Liebe im Spiel ist, ist das leider nicht der Fall. Dort auch können Ängste und Blockaden entstehen. 

Mir gefällt, wie klug Frank Behrendt beispielsweise mit Pausen in seiner Arbeitszeit umgeht, auch wie überzeugend er seine Familie in sein Lebenskonzept eingebunden und sich von unnötigen geschäftlichen Meetings entbunden hat.  

Wer Erfolg lebt, lebt ihn ganzheitlich. Das weiß "Franky" wie ihn seine Freunde liebevoll nennen und setzt dies auch um. 

Gefallen hat mir nicht zuletzt, wie der Autor einen "Happyness-Kick" aus der Kindheit in das Jetzt transportiert. Es ist in allem das Spielerische, das hier zum Programm erhoben wird und sich im Gesicht des Autors spiegelt.  Allein seine Fotos in den sozialen Netzwerken anzuschauen, macht gute Laune.

Doch ich möchte nicht zu viel verraten. Soviel nur: Frank Behrendt will keinem sein Konzept verpassen.  Er erzählt bloß aus seinem Leben und empfiehlt:  "Wie viel Struktur du in deinem Leben haben willst, hängt von dir ab. Je mehr Struktur, desto mehr Effizienz und Zeitersparnis und desto mehr Zeit, die du nach eigenen Vorstellungen füllen kannst. Jeder muss da den Modus finden, der zu ihm passt.“ 

Entspannt zu sein, bedingt kluges Loslassen und wohlüberlegt Prioritäten zu setzen, kurzum es zu schaffen, ganzheitlich zu leben. Wie das geht, zeigt das Beispiel des bei allem Tun locker gebliebenen Machers Frank Behrendt, dem zu folgen, ganz gewiss vorteilhaft ist.

Sehr empfehlenswert 

Helga König.

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Website des Autors: http://frankzdeluxe.de/

Rezension: Ganz einfach Zeit haben- Wie sie sich von allem Überflüssigen befreien- Thomas Hohensee.

Thomas Hohensee zeigt in seinem Buch wie man der Falle "Zeitmangel" entgeht, sich auf diese Weise entstresst und gelassener das tun kann, was uns wirklich glücklich macht. 

Der Autor beschreibt in seinem Ratgeber nicht wie man Aufgabenlisten erstellt, Arbeiten nach Wichtigkeit ordnet, Pläne macht, Termine festlegt, Selbstdisziplin entwickelt und To-do-Listen abarbeitet, sondern er packt das vermeintliche Zeitproblem an der Wurzel an. 

Ironisch verdeutlicht er den Weg, der in die Zeitnot führt, zeigt auf diese Weise wie man sich vielfältig selbst ausbeutet, oft aus narzisstischen Motiven übrigens, um dann zu fragen: Wie möchten Sie leben? Was hindert Sie daran? Wie schaffen Sie es trotzdem? Was tun Sie dafür? 

Erst wenn man seine tiefsten Bedürfnisse in den Mittelpunkt seines Lebens stellt, so der Autor, lösen sich die Zeitprobleme. 

Wir sollten uns fragen, was für uns wesentlich ist und uns vor allem von Wunschklischees lösen. In sich hineinhören, dabei recherchieren, was uns stresst und sich bewusst machen, dass es genau dieses ist, was uns das für uns Wesentliche vergessen lässt, darum geht es. 

Um seinen Stress zu minimieren, benötigt man Ruhe, denn nur so fallen uns Lösungen ein. Sich diese Ruhe zu schenken und gezielt nachzudenken, was unwesentlich ist, bereitet den Nährboden dafür, Hindernisse zu überwinden. 

Über diese Hindernisse schreibt Thomas Hohensee ausführlich und gut und auch über die Schritte, die sinnstiftend sind, wenn man zukünftig mehr Zeit haben möchte und dadurch das tun kann, wovon man bislang nur träumte. 

Loslassen ist das Zauberwort. Es sich zu eigen zu machen und entsprechend zu handeln, ist der Weg aus Stress und Zeitnot, ihn zu gehen ein spannendes Abenteuer.

Sehr empfehlenswert 

Helga König

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Rezension: Rivalen, die es (so) nicht mehr gibt- Leidenschaftliche Duelle unserer Jugend.

Dieses bemerkenswerte Buch eines zehn Personen umfassenden Autorenteams befasst sich mit Duellen, Gegnerschaften und anderen Rivalitäten, die es heute so nicht mehr gibt, weil wir in einer Zeit der sich stets mehr erweiternden Beliebigkeit leben. 

Hingabe an Personen, Gegenstände oder Marken gehören dem Gestern an. Das wird in dieser Publikation erkennbar, die eine Rückschau in Zeiten verkörpert, in der es noch die Wahl zwischen rivalisierenden Anschauungen und konkurrierenden Dingen gab und Geschmacksurteile in gewisser Weise Teil unserer Weltanschauung waren. 

Markenvorlieben begleiteten lange Zeit den Weg zur eigenen Persönlichkeit. Eine solche Entscheidungsübersichtlichkeit gibt es heute nicht mehr. Sich zu positionieren ist zum Problem geworden, in dieser immer unübersichtlicheren Welt. 

Das ansprechend illustrierte Werk erzählt in kleinen Geschichten die Rivalität von Marken wie Agfa und Kodak oder auch von Apple und Microsoft oder den Beatles und  den Rolling Stones. Es geht des Weiteren um Personen wie Willy Brandt und Franz Josef Strauß und Weltanschauliches wie Bund oder Ersatzdienst aber auch um Markenvorlieben wie Geha oder Pelikan. 

Bei der Lektüre dieses Buches wird rasch klar, dass diese untergegangene Welt Menschen hinterlassen hat, die in der neuen Welt der Beliebigkeit ganz neue Entscheidungskompetenzen entwickeln müssen, um nicht Spielball immer neuer Möglichkeiten zu werden, die Persönlichkeiten ohne Bodenhaftung zum Ergebnis haben, die von ständig vermeintlich Neuem zugemüllt werden. Auf der Strecke bleiben Loyalität, wenn es um Menschen geht und Kundenbindung im Hinblick auf Marken. 

Der Mensch mutiert heute offenbar zum einsamen Konsumenten eines ständig wachsenden Bergs des nutzlosen Vielerleis.

Sehr empfehlenswert 

Helga König

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Rezension: Ich bin für Dich da- Die Kunst der Freundschaft- ecowin

Über die Freundschaft hat bereits Cicero geschrieben, danach haben sich andere kluge Leute mit diesem höchst komplexen Thema immer wieder auseinandergesetzt. Der Verleger Klaus Altepost nennt das hier vorliegende Buch "Ich bin für Dich da- Die Kunst der Freundschaft" von Dr. Andreas Salcher  "Das mit Abstand beste Buch, das seit Erich Fromm und Dale Carnegie zum Thema Freundschaft und Liebe geschrieben wurde." Ob dies stimmt, kann ich nicht beurteilen, weil ich nicht alle Bücher zum Thema Freundschaft kenne. Einige allerdings habe ich rezensiert.

Es ist nicht meine Aufgabe, nun alle Bücher, die seit Fromm und Carnegie verfasst worden sind, mit Salchers Werk zu vergleichen. Wissen wollte ich nur, ob  der Text Möglichkeiten bietet, Freundschaft von ihrem Wesen her, noch besser zu verstehen. 

Salcher reflektiert zunächst Freundschaft im Wandel des Lebens und erläutert, weshalb Freundschaftsbeziehungen für Glück und Gesundheit entscheidend sind. Was Freundschaft ist und was sie bedrohen kann, erörtert der Autor noch bevor er die von ihm aufgestellten zehn Gebote von Freundschaft näher beleuchtet. 

Sehr lesenswert sind die Betrachtungen wie sich Freundschaft in den einzelnen Lebensphasen wandelt. Dabei scheint es so zu sein, dass zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr eine Art "Freundschaftsvergessenheit" eintritt. Gelingende Freundschaften erfordern im zunehmenden Alter einen reiferen Umgang miteinander, speziell mit uns selbst. Wenn es klappt, Krisen und Verletzungen von Freundschaften zu überwinden, kann dadurch nämlich persönliches Wachstum gefördert werden. 

Die angeführten Gebote mögen teilweise etwas provokativ erscheinen, wenn man sich allerdings näher mit dem Inhalt befasst, nickt man  gerne zustimmend. Der Autor hat bestens beobachtet und ebenso ausgezeichnet recherchiert. 

Sehr gut sind die Überlegungen im Hinblick auf das Scheitern von Freundschaften. Salcher nennt hier die Gefühle Zorn, Stolz, Täuschung, Neid, Geiz, Angst, Unersättlichkeit, Lust und Trägheit als Ursachen, die er näher erläutert. Über diese Schattenseiten in uns, lohnt es nachzudenken, wenn wir neue Freundschaften eingehen oder bestehende am Leben erhalten wollen. 

Das wichtigste Gebot der Freundschaft nennt der Autor zum Schluss. Es handelt sich dabei um das Gebot, sich selbst ein guter Freund zu sein. 

Achtung vor anderen bedarf der Achtung vor sich selbst. Das ist klar. Dies wird aber leider viel zu oft vergessen.

Neu hinzugelernt habe ich nichts, aber ich fand vorhandene Erkenntnisse bestätigt. Immerhin.

Empfehlenswert ist das Buch allemal, weil es dem Leser das Wesen der Freundschaft bewusst macht.

Helga König

Das Buch ist überall im Fachhandel erhältlich
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Rezension:GEOkompakt- Das Böse nebenan- Die dunkle Seite des Menschen- Heft 39

Heft Nr. 39 von GEOkompakt beleuchtet die dunkle Seite des Menschen. Dabei sind die Textbeiträge unterschiedlicher Autoren vier Abschnitten zugeordnet: 

Dunkle Gefühle 

Wurzeln der Gewalt 

Kontakt zum Bösen

Verbrecher und ihre Geschichte 

Im Prolog werden zunächst die Erscheinungsformen des Bösen aufgezeigt. Gier gehört dazu. Nicht selten sind es Narzissten, die von der Gier heimgesucht werden, sind es Menschen, deren schwaches Ich unablässig nach Lob und Anerkennung giert. 

Mord als Folge von Verachtung, Hass, Demütigung oder Ideologie  sind  ein extremer Ausdruck für das Böse in seiner gesamten Bandbreite. In einem Interview mit Prof. Dr. Haller, einem der renommiertesten Experten für Kriminalpsychiatrie, sagt dieser, dass sich für ihn im Bösen Handlungen offenbaren, die sich destruktiv gegen die körperliche, psychische und soziale Integrität richten. 

Zum Bösen gehöre stets der freie Wille und zumindest Fahrlässigkeit. Es gibt Menschen, so Prof. Dr. Haller, die eine genetisch angelegte Empfindung dafür haben, was gut und böse ist. Für den Experten gibt es einen Wesenszug, der besonders bösartig ist und zwar der "maligne" Narzissmus. Diesen Wesenszug haben offenbar alle Sexualmörder und Serienkiller. 

Der maligne Narzisst leide unter schweren Minderwertigkeitsgefühlen und schwinge sich von daher zu Größenphantasien auf. Er möchte Herr über Leben und Tod sein. Dieser Personentyp trachte danach, andere maximal zu entwerten. Er erniedrige, quäle und töte sie. Machtausübung sei für den malignen Narzissten von zentraler Bedeutung und verschaffe ihm höchste Befriedigung. Dieser Persönlichkeitstyp verfüge über psychopathische Züge und neige zu antisozialem Verhalten.  Er sei als Kind schon verhaltensauffällig. Nicht selten handele es sich extreme Sadisten. Andere Menschen seien in seinen Augen Narren oder Feinde. Misstrauen und Kontrolle gehörten zu seinem Verhaltensgrundmuster. Leider erkenne man einen malignen Narzissten nicht sofort, da er sehr charmant sei und hohe schauspielerische Fähigkeiten besäße. 

Die Wissenschaftsautorin Ute Eberle schreibt in der Folge über die Macht der Kränkung, die nicht selten Wurzel von kriminellen Handlungen sind. Dabei haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die Menschen in den letzten Jahrzehnten immer anfälliger für Kränkungen wurden. Wenn es den betroffenen Menschen gelingt, den Demütigern zu verzeihen, eröffnet sich die Chance, die Kränkung zu überwinden. 

Sehr lesenswert ist der Beitrag über den Narzissmus von Suanne Paulsen und Maria Krady. Narzissten haben ein schwaches Ich und saugen Anerkennung und Lob wie eine Droge auf. Narzissten haben einen Hang zur Dominanz und Macht und formen mit der Zeit ihr Umfeld so, dass es keine Widerworte mehr gibt. Dabei muss man wissen, dass extreme Narzissten nur ihre eigenen Bedürfnisse im Blick haben und in schweren Fällen die für das Mitgefühl zuständigen Hirnareale verkümmert sind. Der Geltungswahn der Narzissten kann dazu führen, dass sie anderen schwer schaden.

Im Rahmen der vielen sehr guten Beiträge in diesem Magazin empfehle ich den Artikel "Gefahr aus dem Netz". Aufgrund des entkörperlichten Handelns leben dort Pöbler und Mobber ihre dunkle Seite ohne große Bedenken aus. Wie man erfährt, sind 20% aller Cyberopfer dauerhaft traumatisiert, natürlich auch, weil die Beleidigungen immer wieder online abrufbar sind. Die Anonymität entbinde von persönlicher Verantwortung, auf diese Weise verrohen die Sitten. Weniger als ein Tausendstel Prozent aller Fälle von Internetkriminalität werden weltweit geahndet. Das ist alles andere als erfreulich. 

Über Zorn liest man Erhellendes. Dabei sollte man wissen, dass dieser Gewalt verhindern kann, weil mittels der Drohgebärden der Gegner eingeschüchtert werden soll. Wer ständig seine Wut unterdrückt, wird krank. 

Psychopathie gilt als die gefährlichste Persönlichkeitsstörung. Ute Kehse berichtet ausführlich über sie. Psychopathen lügen notorisch. Sie erkennen die Schwächen anderer sofort, wissen ihre Opfer für sich zu gewinnen und nutzen sie aus. Psychopathen sind ziemlich furchtlos und besitzen kaum Mitgefühl. Schuldbewusstsein ist kaum vorhanden. An Ausreden sind Psychopathen nie verlegen. Für Psychopathen ist ein parasitärer Lebensstil symptomatisch. Nach einer Studie des Psychologen Kevin Dutton sind es vor allem Wirtschaftsbosse, Vorstandsmitglieder und Rechtsanwälte, die überdurchschnittlich psychopatisch veranlagt sind. 

Diese und viele andere Themen werden im Magazin ausführlich besprochen und machen dem Leser die dunklen Seiten der Menschen bewusst.

Eine gute Nachricht: Schon Kleinkinder können ethisch richtige von verwerflichen Handlungen unterscheiden.

Sehr empfehlenswert

Helga König

Überall im Fachhandel erhältlich





Rezension Peter J. König: Deine 26 Energieschlösser entschlüsselt durch die Großen Arkana des Tarot Wegweiser- zu Gesundheit, Glück und Erfüllung- Irene Lauretti

Die Autorin Irene Lauretti ist eine ausgewiesene Kennerin in Sachen Heilkunst und hier speziell in Bezug auf die Energieheilkunst. Nach ihren drei Bestsellern: "Der Mond und der kosmische Code der Schöpfung", "Der Wahre Mondkalender" und "Mit der Kraft deiner Hände" hat sie jetzt dieses neue Werk verfasst, dessen Titel "Deine 26 Energieschlösser entschlüsselt durch die Großen Arkana des Tarots" ebenfalls dazu dient, jahrtausendealtes Heilwissen vergangener Kulturen neu zu entschlüsseln, um so alternative Heilmethoden dem modernen Mensch aufzuzeigen. 

Ziel ist es neben der heutigen computerisierten Apparatemedizin sich der alten Heilkünste längst vergangener Zeiten zu besinnen, deren Wirkung auf der inneren Harmonie und der mentalen Ausgewogenheit und dem Gleichgewicht beruhen. Auf der Suche nach dem Schlüssel zur vollkommenen Gesundheit bezieht die Autorin auch die Tarot-Karten mit ein. Hier sieht Irene Lauretti einen entscheidenden Aspekt, vertraut sie doch der heilenden und harmonisierenden Wirkung der Karten. 

Dabei hilft Frau Lauretti die Tarot-Karten zu interpretieren, um sie so für die Menschen als Wegweiser und Schlüssel offenzulegen. Tarotlegen und Energieheiltechniken gemeinsam sind für die Autorin der überzeugende Weg, sodass mit dieser einzigartigen Methode jeder zu seinem Glück, Liebe und Erfüllung gelangen kann. Wie der Titel bereits ausdrückt, sind es die 26 Energieschlösser des Menschen, die es gilt so zu aktivieren, dass die Energieströme ungehindert fließen können. 

Damit dies auch dem Laien problemlos verständlich wird, beginnt Irene Lauretti zunächst mit der grundsätzlichen Darstellung der Begrifflichkeiten, um die es in diesem Buch geht und ohne die die Wirksamkeit dieser Heilmethode nur sehr schwer verständlich wird, für den Nichteingeweihten zumindest. Der Bezug zwischen Zahl, Schwingung und Leben gehört genauso dazu, wie die Aufklärung über die 26 Energieschlösser des Menschen und in welcher Beziehung sie zueinander stehen. 

Ebenso wird von Frau Lauretti deutlich gemacht, was die Großen Arkana des Tarots bedeuten und warum sie überhaupt in diesem Buch auf die Beziehung zwischen Tarot und Energieschlösser eingeht. Nach dem nun in anschaulicher und sehr verständlicher Weise die Grundbegrifflichkeiten erläutert worden sind, beginnt Irene Lauretti alle 26 Energieschlösser und deren Wirkung zu erklären. Dabei hat jedes einzelne Energieschloss eine ganz entscheidende Bestimmung auf das menschliche Sein, den Gesundheit- und Wohlfühl-Charakter. 

Hier gilt es sich sehr genau mit den Ausführungen der Autorin zu befassen, will man den Erfolg dieser einzigartigen Heilmethode sich zunutze machen. Jetzt alle Begrifflichkeiten, die jeweils mit einem Energieschloss verbunden sind aufzuzählen, würde den Rahmen einer solchen Rezension sprengen. Einige bestimmte Begriffe, die jeweils das Kapitel darstellen, zeigen jedoch sehr direkt, worum es darin geht, als da sind z.B. : 

Energieschloss 2 – Weisheit, Lebenskraft 
Energieschloss 4 – Fenster zum Bewußtsein 
Energieschloss 6 – Gleichgewicht und Unterscheidungsvermögen 
Energieschloss 8 – Stärke 
Energieschloss 10 – Vollkommene Lebenskraft 
Energieschloss 15 – Freude! Wasche Dein Herz mit Lachen 
Energieschloss 18 – Körperbewußtsein 
Energieschloss21 – Entkommen aus geistiger Gefangenschaft 
Energieschloss 24 – Chaos harmonisieren 
Energieschloss 25 – Stilles Erneuern 
Energieschloss 26 – Vollkommen, alles was war, ist und sein wird. 

Die Autorin ist überzeugt, wenn der Mensch mit sich im Einklang, gesund und glücklich leben will, müssen alle 26 Energieschlösser geöffnet sein und wie dies möglich ist, das möchte sie uns allen auf sehr anschauliche Weise näherbringen. Deshalb betont Irene Lauretti besonders, dass es bei jedem einzelnen selbst es liegt, ob er bereit ist diesen Weg zu Gesundheit, Glück und Erfüllung zu gehen, die jahrtausendalten Kenntnisse die in diesem Buch erneut zugänglich gemacht werden für sich zu nutzen und alternativem Denken eine Chance zu geben. 

Sehr empfehlenswert 

Peter J. König

Überall im Handel erhältlich
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Rezension: Nie wieder Horrordiktate- Joseph Kennedy- Vakverlag

Joseph Kennedy, der Autor dieses bemerkenswerten Buches ist Inhaber der Kennedy-Schule für Nachhilfe und arbeitet dort mit einer Methode, die Kindern hilft, Lese-Rechtschreib-Schwächen aber auch Rechenschwächen zu überwinden. Seit mehr als 20 Jahren wendet er bei seinen Nachhilfeschülern diese Methode erfolgreich an und dokumentiert, dass die Probleme binnen eines Jahres bei den Betroffenen völlig überwunden werden können. 

Entwickelt wurde die Methode in ihren Grundzügen von Fritz Held, einem Neuropsychologen und Kinderpsychiater. Joseph Kennedy hat sie weiterentwickelt und durch spielerische Übungen ergänzt. Dyslexie (Lese-Rechtschreib-Schwäche, LRS) oder Dyskalkulie (Rechenschwäche) haben oft nichts mit der Intelligenz eines Kindes zu tun, wie anhand von nonverbalen Intelligenztest nachgewiesen werden konnte. Offensichtlich genügen bei LRS herkömmliche Förderkurse nicht. 

Nicht selten wird das Niveau an Schulen gesenkt, weil man durch LRS bedingte Lernschwierigkeiten mit herkömmlichen Methoden nicht lösen kann. So werden beispielsweise oft nur noch geübte Diktate geschrieben, damit viele Schüler gute Ergebnisse erzielen können. Doch auf diese Weise wird nur die Leistung des natürlichen Gedächtnisses, nicht aber der wahre Stand der Rechtschreibfähigkeit aufgezeigt. 

Wie Kennedy hervorhebt, ist das Diktat ein Kontrollinstrument zur Bewertung des Leistungsstandes bei Kindern bei der Rechtschreibung. Wer auf dieses Instrument verzichtet, bewirkt eine Chancenminimierung  für eine nicht geringe Anzahl von Kindern, weil LRS,  die nicht behoben wird, sich auf das Lerninteresse eines Schülers negativ auswirkt. 

"Stiftung Lesen" hat ermittelt, dass 45 Prozent der 14- bis 19 Jährigen  als Kind  nie ein Buch geschenkt bekam. Zudem konnte die Stiftung 2011 erforschen, dass Kinder, denen vorgelesen wurde, später mehr Freude am Lesen haben als Kinder, denen nicht vorgelesen wurde.

Damit ein Kind problemlos lernen kann, ist es notwendig, dass das Lese- Schreibzentrum biologisch reif ist. Darüber informiert der Autor sehr gut und ausführlich und erwähnt dabei auch die Ursachen psychischer "Reifungsbremsen". 

Kennedy zeigt anhand von Szenarien, wie Eltern die Lese-Rechtschreib-Schwäche ihrer Kinder konkret erkennen können und weist auch auf Stolpersteine hin, die es erschweren, LRS zu erkennen, bevor er die Merkmale für Leseschwäche auflistet. 

Die Methode, die in der Kennedy-Schule angewandt wird, um LRS zu überwinden, überzeugt. Bis zu drei Noten können sich Kinder dadurch bei Diktaten und Aufsätzen verbessern und problemloser ihre Hausaufgaben und Fremdsprachen bewältigen. 

Wie Kennedy schreibt, arbeitet das Lese-Rechtschreib-Zentrum im Gehirn mit diversen anderen Arealen zusammen, die für Sehen, Bilderkennung, Sprache und Feinmotorik zuständig sind. Diese Areale müssen miteinander verknüpft werden. Zudem müssen die Verbindungen der einzelnen Nervenzellen untereinander deutlich ausgebildet sein. Dies ist die Voraussetzung, dass ein Mensch gut lesen und schreiben lernt. Dabei sollte man wissen, dass die Verknüpfungen im Gehirn nur dadurch ausreifen, dass sie immer und immer wieder aktiviert werden. 

Ich möchte dem Teil des Buchinhaltes, der aufzeigt wie man LRS behebt, nicht vorgreifen. Verraten allerdings möchte ich, dass der Autor vier Schritte zum Erfolg beim Lesen und Schreiben ausführlich erläutert. 

Dabei geht es um: 
Schritt 1: Die Buchstaben tippen 
Schritt 2: Die Buchstaben laut aussprechen 
Schritt 3: Mengen und Zahlen  immer wieder aufnehmen und üben 
Schritt 4: Korrigieren 

Der Autor erklärt u.a. sehr gut wie man Kinder zum Tipptraining motivieren kann, auch wie man spielerisch Buchstaben zu erlernen vermag, wie man Kinder zurechtweist ohne sie zu demotivieren und wie man die Lehrer mit ins Boot holt. Nicht nur LRS, sondern auch die Methoden zur Behebung von Rechenschwäche kommen zur Sprache und es wird zudem das Phänomen der Konzentrationsschwäche bestens  ausgelotet  sowie die Ursachen hierfür genannt. 

Dieses Buch überzeugt. Ich empfehle es allen, die Kindern dazu verhelfen möchten, besser lesen, schreiben und rechnen zu können. Nur wer die geeigneten Instrumente beherrscht, kann sich mit Inhalten befassen und in unserer auf Kommunikation ausgerichteten Gesellschaft erfolgreich tätig sein. 

Sehr empfehlenswert 

Helga König

Überall im Fachhandel erhältlich
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Website: Kennedyschule  

Rezension: NEIN- Was vier mutige Buchstaben im Leben bewirken können- Anja Förster, Peter Kreuz

Das Buch der Managementvordenker Anja Förster und Peter Kreuz befasst sich mit Freiheit und den Problemen, die wir im Kommunikationszeitalter damit haben, nicht zuletzt aufgrund der vielen Daten und der daraus sich ergebenen Optionen. Offenbar bringen uns die vielen Wahlmöglichkeiten, in komplexe, unübersichtliche Entscheidungssituationen, mit denen wir nicht mehr gut zurechtkommen. 

Neu erlernt werden müssen die eigene Entscheidungsfindung, auch das Sondieren von Möglichkeiten, das Ausprobieren, das Tragen von Konsequenzen aus eigenen Entscheidungen und auch das Setzen von Prioritäten. 

Diese Fähigkeiten benötigt man, um kreativ zu sein und nicht nur brav etwas zu erfüllen. 

Es bedarf in der Wissensgesellschaft  speziell  auch in Unternehmen  wacher Mitarbeiter, die mitdenken und Verantwortung übernehmen. Von daher müssen innere Grenzen abgebaut werden, die man für äußere Beschränkungen hält. Begreifen muss man, dass grundsätzlich nur das Entscheiden-Können zur Veränderungen führt und dass es vier Ausprägungen von mangelnder Entschiedenheit gibt. Diese werden im Buch näher erörtert, indem die vier Archetypen der Typologie  gut nachvollziehbar skizziert werden. 

Unter diesen  Archetypen befindet sich der sogenannte Pauschaltourist, für den Sicherheit, Kontinuität und Zuverlässigkeit oberste Priorität haben. Der Lebenslauf eines solchen Menschen stichpunktartig zusammengefasst lautet: "Studium, Haus, Kinder, Karriere, 5er BMW, Rente, Zack, zack, abhaken."

Alle vier  im Buch dargestellte Typen sind unfrei, weil  unentschieden. Sie passen sich mehr oder minder gut an, aber sie sind nicht innovativ. 

Wie wird man frei? Offenbar muss man sich selbst zunächst die Erlaubnis geben. Dann erlernt man, für sich selbst angemessene Grenzen zu ziehen, völlig situativ. Nein sagen zu können,  ist insofern wichtig, weil man nur dann tatsächlich auch ja sagen kann. 

Den Autoren geht es darum, aufzuzeigen, worin die Basis für Eigenständigkeit zu finden ist und welche Eigenschaften dafür notwendig sind. Mut und Disziplin werden beleuchtet und es wird auch über wahre Stärke nachgedacht. 

Immer mehr wird man sich bewusst, falls man dies zuvor noch nicht überdacht hat, dass eine Statistenrolle nicht anstrebenswert ist und es besser ist,  sich einschränken zu lernen, um Freiheit zu leben und daraus die Kraft zu schöpfen, kreativ zu sein. Das aber bedingt, das man nicht alles abnickt.

Ein Buch, mit vielen guten Gedanken zum Thema Entschiedenheit und damit verbundener Freiheit, die keinem schadet aber vielen nutzt.

Sehr empfehlenswert 

Helga König

Überall im Handel erhältlich
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Rezension Peter J. König- Panikmache Wie wir vor lauter Angst unser Leben verpassen Jörg Schindler- S. Fischer

Jörg Schindler ist gelernter Journalist. Nach dem Studium der Germanistik, Anglistik und Soziologie hat er als Nachrichtenredakteur und Reporter auch bei der Frankfurter Rundschau gearbeitet, bevor er 2012 zum Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" wechselte. Hier ist er für die Themen "Terrorismus und Innere Sicherheit" zuständig. Des Weiteren hat der in Darmstadt geborene Autor sich seit langem mit dem Phänomen Extremismus befasst. 

In seinem neuen Buch, erschienen im S. Fischer Verlag, geht Jörg Schindler der Frage nach: Welche Auswirkungen haben die aktuellen Bedrohungslagen auf das Sicherheitsgefühl der Bürger in unserem Land und was wird unternommen, damit die grassierende Angst nicht in Panik ausufert, und weiter, basiert diese Angst auf Realität oder wurde sie bewusst herbei manipuliert? 

Das hier vorgestellte Buch versucht nicht nur die Ursachen zu beleuchten, es geht auch der Frage nach, wie die Politik und noch mehr die Wirtschaft mit diesen Zeit-Erscheinungen umgeht. Angst und die Verunsicherung der Menschen in unserem Land haben mit dem fortschreitenden Terrorismus, der mit den Ereignissen von 9/11 eine sichtbare, konkrete, bis dahin nicht gekannte Radikalität angenommen hat, eine völlig neue Dimension erreicht. Zwar hat es auch früher schon weltweit Bombenattentate gegeben, die vielen unschuldigen Menschen das Leben gekostet haben, jedoch mit den Abstürzen von Zivilflugzeugen auf die beiden Türme des World Trade Centers und das amerikanische Verteidigungsministerium Pentagon wurde eine neue Zeitrechnung in Sachen Terrorismus eingeläutet. 

Jegliche Schwelle von Brutalität und Menschenverachtung wurden damit überschritten und alle Welt konnte im Fernsehen mit zusehen, welche Folgen diese übersteigerten Dimensionen mit sich brachten, als die Twin Towers, das Wahrzeichen des westlichen Handels und des amerikanischen Erfolgs jäh in sich zusammen stürzten und Tausende in den Tod rissen. Nie war eine Bedrohung konkreter und nie haben die Menschen eine derartige Bedrohung für sich selbst wahrgenommen.

Als Antwort darauf entstand ein bis dahin so nicht praktiziertes Sicherheitsdenken. Mit 9/11 begann zumindest in der westlichen Welt ein Umdenken. War man früher bestrebt, Sicherheitsaspekte eher nachrangig zu betrachten, so entstand jetzt ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis, dem höchste Priorität einzuräumen ist. Dies gilt sowohl im privatem wie im öffentlichen Bereich, zumal auch die Politik zwangsläufig auf die Ängste der Menschen reagiert hat. 

Jörg Schindler stellt in seinem Buch "Panikmache" allerdings noch eine andere Entwicklung fest. Sowohl Politik als auch die Wirtschaft haben diese Eskalation der Angst für ihre eigenen Interessen benutzt. Während die Politiker aller Parteien im Land sich als Krisenmanager und Terror-Bewältigter andienen, verspricht die ausufernde Sicherheitsindustrie allumfassenden Schutz in allen Lebenslagen. Um das Interesse und Schutzbedürfnis noch anzuheizen, werden Verschwörungstheorien und Bedrohungsszenarien in Umlauf gesetzt, mit der Folge, dass die Menschen zunehmend weiter verunsichert sind. 

Die Angst wird dazu benutzt zu manipulieren, weiter zu verunsichern, um so prächtige Geschäfte zu tätigen. Dies gilt auch für die Medien, die einen beträchtlichen Anteil an der zunehmenden Angst und Hysterie sich zuschreiben dürfen, so der Autor. Nichts ist so erfolgreich als mit der entsprechenden Angst Quote zu machen. Bestand die Bedrohungslage nach 9/11 zunächst noch in weiter Ferne, etwa in den USA oder im Nahen und Mittleren Osten, so ist durch den Irak-Krieg und den Bürgerkrieg in Syrien der Terrorismus hautnah in Westeuropa entfacht worden. 

Radikale Islamisten, im Land geboren und aufgewachsen, verüben Anschläge in Frankreich und Belgien und es ist nur eine Frage der Zeit, wann dies auch in Deutschland geschieht. Mittlerweile ist es so weit, die Anschläge in Ansbach, Würzburg und München zeugen davon, der "IS" ist in Deutschland aktiv. Einhergehend mit dem Strom von über 1 Million Flüchtlingen und Asyl-Suchenden im Jahre 2015, viele davon nicht registriert, hat das Angst-Barometer seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. 

Pegida, das plötzliche Erstarken der AfD und ein unterschwelliger Rechtsruck in der Bevölkerung zeigen, dass nicht mehr die Vernunft die Menschen beherrscht sondern nackte Angst, die sich in Hass-Parolen, Brandstiftung und Bürgerwehren entlädt, alles Fremde verteufelt und den Nationalismus neue Blüten treiben lässt. Hinter allem sieht Jörg Schindler ein Kalkül. 

Er ist überzeugt, dass viele ihr Süppchen auf dieser Angst kochen und da nicht nur die rechtradikalen sondern auch die etablierten Parteien. So etwa auch die CSU in Bayern, die Seehofer dadurch erneut zur absoluten Mehrheit verhelfen will. Der Autor Jörg Schindler mahnt in seinem Buch "Panikmache" zur Besonnenheit. 

Insgesamt erteilt er der überbordenden Angst und Panik eine Abfuhr, besonders dann wenn sie unbegründet ist und nur der Manipulation und der Geschäftemacherei dient, oder gar die Freiheit der Menschen durch massive staatliche Eingriffe einschränken soll. Die statistische Wahrscheinlichkeit in Deutschland bei einem Bombenattentat getötet zu werden ist weitaus geringer als durch passives Rauchen zu sterben, zeigt der Autor auf, wobei ihm aber auch klar ist, dass Statistik noch nie die Angst überwinden konnte. 

Sehr empfehlenswert 

Peter J. König

Überall im  Buchhandel erhältlich
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Rezension: Neubeginn & Mee(h)r: Best of Dr. Beate Forsbach Jubiläumsedition (Leben & Mee(h)r)

Autorin dieser Textsammlung ist die Pädagogin und Verlegerin Dr. Beate Forsbach. Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums ihres Verlages hat sie den vorliegenden Sammelband veröffentlicht, der für den Leser einen repräsentativen Querschnitt durch ihr Schaffen in den Bereichen Lebenskunst, Schreiben& Veröffentlichen als auch Musikpädagogik bereithält. 

Dr. Forsbach hat bisher 17 Bücher, zahlreiche Buchbeiträge und Fachartikel, Rezensionen und Blogbeiträge verfasst. Unter dem Motto "Leben ist Mee(h)r  –Für ein glückliches und erfülltes Leben" bringt sie in ihrem eigenen Verlag, der "Edition Forsbach" in Neujellingsdorf auf Fehmarn, Bücher mit positiven Gedanken für ein positives, gelingendes Leben auf den Weg. 

Der Textsammlung  "Neubeginn & Mee(h)r" hat sie das Gedicht "Stufen" von Hermann Hesse vorangestellt. Schon in ihrem Vorwort philosophiert sie vom Loslassen und Neubeginn, den Themen dieser Jubiläumsedition und lässt hier bereits ihre positive Lebenseinstellung durchblicken, die ich nur selten bei Menschen so erlebt habe und die mich immer wieder staunen machte, als ich mich mit den Texten allein schon aus diesem Grund rasch anfreunden konnte. 

Dr. Beate Forsbach hat preußische Vorfahren und besitzt vermutlich deshalb viel Disziplin und Fleiß. Beides sind wichtige  Voraussetzungen für Erfolg, ebenso Glück, das zu jedem kommt, der daran glaubt. Beate, die Glückliche ist davon überzeugt und insofern auch steht es ihr stets zur Seite, selbst wenn alle äußeren Bedingungen etwas anderes vermuten lassen. 

Sie erinnert sich an ihre frühen Jahre, hier auch an eine Reise mit ihrem Schulorchester in eine südfranzösische Stadt, wo sie eine wichtige Lektion über das Glück erlernte. Diese vermittelte ihr ein französischer Pater.  Er fasste das Vermittelte mit den Worten zusammen "Man muss das Glück nur genügend herausfordern, dann hat man es auch auf seiner Seite." 

Die Autorin berichtet davon, wie auf dieser Reise das Unmögliche möglich wurde und wartet im Anschluss mit einem sehr lesenswerten Text auf, der die Überschrift trägt "Schulchor und Schulorchester- auch heute noch aktuell." Hier erlebt man die Verlegerin als sehr aktive Macherin, die etwas Essentielles für Schüler und Schülerinnen einfordert, nämlich neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Musik an Schulen auch das aktive Musizieren und das Gestalten des musikalischen Materials. Genau dies sind Möglichkeiten im Medienzeitalter, um emotional nicht zu verkümmern. 

Im Kapitel "Abschiede und Enttäuschungen" erfährt man wie diese engagierte Pädagogin, die mit 35 Jahren die jüngste Studiendirektorin und Schulleiterin im ihrem Regierungsbezirk wurde, mit Erfolgen und Brüchen in ihrem Leben fertig geworden ist und liest von ihrer tiefen Verbundenheit zu ihrer Mutter und ihrem Ehemann, die ihr beide viel Zuversicht schenkten, sie stärkten, um sie schließlich für immer zu verlassen. Weggefährten sind etwas Besonderes. Sie werden uns aus ganz bestimmten Gründen an die Seite gestellt...

An diesen leidvollen Prozessen lässt die Autorin die Leser teilhaben, aber auch an ihrer späten großen Liebe zu ihrem Ehemann, der zum Pflegefall wurde und dem sie auf der Insel Fehmarn zur Seite stand.

Man freut sich über Sätze wie: "Was wäre das Leben ohne die Glücksmomente, die uns im Alltag begegnen: Ein Lächeln, ein Blick, eine Berührung, ein Kuss, ein Gedicht, ein schönes Buch, der Brief einer fernen Freundin, ein unverhoffter Anruf. Wenn man offen ist, für die Überraschungen des Lebens, kann man solche kleinen Glücksmomente erleben und das Glück spüren."

Glück im Alltäglichen zu entdecken, setzt Demut voraus und ein spirituelles Wissen, das zu erwerben nicht einfach ist.  Dazu benötigt man  vielleicht all diese schmerzhaften Brüche.

Auf alle wunderbaren Texte im Buch näher einzugehen, führt zu weit. Gesagt werden kann, dass sie uns der Melodie unseres eigenen Lebens näher bringen. 

Träume gilt es zu verwirklichen, das rät die Autorin und zeigt an ihrem eigenen Beispiel wie sinnstiftend dies ist. Vor allem aber sollen wir unser Glück umarmen wie einen geliebten Menschen. Die Glücksverwöhnte schenkt ihren Lesern ein essentielle Affirmation zum "Leben in der Fülle", das immerwährendes Glück verheißt. Allein dafür schon sollte man dankbar sein.

Das Glück des Schreibens der Autorin erspürt man in ihren Newslettern, aber auch in anderen Texten, mit denen sie im Buch aufwartet. Sie berichtet, was sie an Büchern fasziniert und weshalb sie süchtig nach immer neuen Büchern ist und wirbt unaufdringlich, dabei aber überzeugend für ihre eigenen Werke. Das gefällt.

Dann wieder folgen Musik- und musikpädagogische Betrachtungen, die ich mit großem Interesse las und dabei spürte, dass die Autorin zu diesem Thema noch ein Buch schreiben wird, auf das man gespannt sein darf. 

Dr. Beate Forsbach hat nicht nur Musik, sondern auch Mathematik studiert und schreibt von ihrem besonderen Zugang zu Zahlen, die für sie offenbar auch eine spirituelle Bedeutung haben, speziell die Fünf... 

Immer wieder umarmt die Autorin das Leben und wird vom Glück geküsst, weil sie weiß: 

"Alles ist gut. Alles entwickelt sich zu meinem Besten. Nur Gutes resultiert aus dieser Situation. Ich bin beschützt."

Dr. Beate Forsbach lehrt klug zu leben und erweist sich als hervorragende Pädagogin, die uns sensibilisiert für die Klänge unserer Seele, durch die wir mit allen und allem verbunden sind und deshalb unser Mangelbewusstsein in Füllebewusstsein verwandeln können mit entsprechend glückverheißenden Ergebnissen. 

Was können wir  von einem Buch mehr erwarten?

Sehr empfehlenswert 

Helga König

Das Buch ist überall im Fachhandel erhältlich

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